Der richtige Preis für Ihren nächsten Auftrag in dreißig Sekunden: berechnet aus Ihrer echten Arbeitszeit und dem, was Sie verdienen wollen, mit dem Markt abgeglichen, bereit für Ihr Angebot.
Ihre Stadt und Ihre Erfahrung beeinflussen Ihre Preise. Sie können beides jederzeit ändern.
Städte und Einwohnerzahlen: GeoNames (CC BY 4.0)
Keine Blackbox: drei Schritte, genau die, die Ihr Steuerberater mit Ihnen durchgehen würde.
Ein einstündiges Shooting ist selten eine Stunde Arbeit. Die Berechnung rechnet Auswahl und Bearbeitung hinzu (je nach Anzahl der Fotos und Art des Shootings) sowie die Vorbereitung: Kundenkommunikation, Location-Check, Datensicherung, Auslieferung.
Ausgangspunkt ist, was Sie verdienen wollen, und das wächst mit Ihrer Erfahrung: Nettoeinkommen und Betriebskosten, geteilt durch Ihre tatsächlich abrechenbaren Stunden, nach Steuern und Abgaben. Nur etwa die Hälfte Ihrer Zeit dient direkt Ihren Kunden.
Der Preis wird an die Größe Ihrer Stadt angepasst, etwas höher in einer Großstadt, etwas niedriger in einem kleinen Ort, und dann in die übliche Spanne Ihres Landes eingeordnet. Darunter arbeiten Sie für zu wenig; darüber brauchen Sie eine Positionierung, die ihn rechtfertigt.
Richtwerte auf Basis öffentlicher Umfragen und Preiserhebungen 2024–2026 (Mariages.net, Bridebook, The Knot, Vermittlungsplattformen, amtliche Kilometersätze). Außerhalb Frankreichs werden die Spannen anhand des lokalen Preisniveaus geschätzt: Passen Sie sie an Ihre eigene Marktkenntnis an. Städte und Einwohnerzahlen: GeoNames (CC BY 4.0). Außerhalb der abgedeckten Länder werden die Beträge nach Kaufkraftparität umgerechnet (Weltbank, CC BY 4.0), ohne Marktspanne.
Rechnen Sie mit Ihrer gesamten Zeit, nicht nur mit dem Shooting: Bei einem einstündigen Porträt bringen Vorbereitung, Bildauswahl und Bearbeitung die Arbeit oft auf dreieinhalb Stunden. Multiplizieren Sie diese Zeit mit Ihrem Stundensatz, rechnen Sie Kosten hinzu (Anfahrt, Studio, Abzüge) und vergleichen Sie dann mit dem lokalen Markt. In Deutschland kostet ein einstündiges Porträtshooting meist zwischen 95 und 300 €, eine ganztägige Hochzeitsreportage (10 Stunden) zwischen 1.450 und 3.000 €.
Addieren Sie aufs Jahr gerechnet Ihr angestrebtes Nettoeinkommen und Ihre Betriebskosten, teilen Sie durch (1 − Steuer- und Abgabenquote) und dann durch Ihre tatsächlich abrechenbaren Stunden. Rechnen Sie damit, dass nur etwa die Hälfte Ihrer Arbeitszeit direkt Kunden dient. Beispiel: 3.000 € netto und 800 € Kosten pro Monat, 30 % Steuern und Abgaben, 40 Stunden pro Woche über 44 Wochen ergeben rund 74 € pro Stunde.
Ja. Üblich ist, einen Umkreis um Ihren Standort einzuschließen, oft 20 bis 50 km, und darüber hinaus die Kilometer für Hin- und Rückfahrt zu berechnen. Ein gängiger Richtwert ist die steuerliche Kilometerpauschale für Dienstreisen von 0,30 € pro gefahrenem Kilometer; die tatsächlichen Fahrzeugkosten deckt sie allerdings oft nicht vollständig.
Nach dem Urheberrechtsgesetz räumen Sie Ihrem Kunden Nutzungsrechte ein, die inhaltlich, zeitlich und räumlich beschränkt sowie einfach oder ausschließlich sein können. Legen Sie Umfang, Dauer, Gebiet und Exklusivität im Angebot fest. Eine interne Nutzung ist meist inklusive; Kommunikation oder Werbung rechtfertigen eine eigene Position, umso höher, je breiter, länger oder exklusiver die Nutzung. Klassischer Richtwert für Nutzungshonorare ist die MFM-Honorarübersicht der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing.
Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen Sie keine Umsatzsteuer und weisen auf Angebot und Rechnung darauf hin, zum Beispiel mit „Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.“ Seit 2025 gilt die Regelung, wenn Ihr Umsatz im Vorjahr 25.000 € nicht überschritten hat und im laufenden Jahr 100.000 € nicht überschreitet. Andernfalls weisen Sie die Umsatzsteuer aus, für die meisten Fotoleistungen 19 %.
Online angenommenes Angebot, Anzahlungsrechnung, Vertrag, dann die Auslieferungsgalerie: Pelli vereint alles, was auf den richtigen Preis folgt.